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PD Dr. Josef Hilbert |
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Dr. Uwe Kremer |
2. Klinikkonferenz Ruhr beleuchtet die Vision vom Krankenhaus der Zukunft - Patientenzufriedenheit bleibt Maß aller Dinge

Die Klinikmetropole Ruhr befindet sich im Wandel, so das zentrale Ergebnis der ruhrgebietsweiten Klinikkonferenz am Mittwoch in Bochum. Nach dem politisch aufgeladenen Debüt im Vorjahr trafen sich auf Einladung des MedEcon Ruhr e.V. rund 250 Teilnehmer, um die aktuellen klinikwirtschaftlichen Herausforderungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Idee einer „Internationalen Krankenhausausstellung“ (IKA). „Wir möchten zeigen, dass die Kliniklandschaft im Umbruch nicht ausschließlich durch reaktiven Rückbau, sondern durch engagierte Modernisierungsaktivitäten geprägt ist“, so MedEcon-Vorstand PD Dr. Josef Hilbert. „Krankenhäuser haben und nutzen die Spielräume für Innovation. Wichtig für die Region sind die Einrichtungen, die mit kreativem Kalkül und interessanten Konzepten neue Wege beschreiten. Da hat die Metropole Ruhr als größte Kliniklandschaft der Nation einiges zu bieten. Erstes Ziel ist und bleibt natürlich die Verbesserung der regionalen Versorgungsstrukturen - die „IKA“ steht für eine Leistungsschau, eine Klinik-Expo, mit der entsprechende Top-Projekte entstehen und vermarktet werden sollen. Grundlage und Ausgangspunkt für die IKA ist der „Trendreport Klinikwirtschaft Ruhr“, der im Rahmen der Konferenz erstmals präsentiert wurde. Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der 129 Revier-Kliniken ist demnach die Verbindung von Wirtschaftlichkeit, Qualität und Serviceorientierung. Vor dem Hintergrund eines durch die Fallpauschalen losgetretenen Preis-Leistungs-Wettbewerbs, haben jene Kliniken die besten Perspektiven, die medizinisches Angebot und ökonomische Prozesse gezielt aufeinander abstimmen.
Basierend auf dieser Bestandsaufnahme richtete sich der Blick über den Tellerrand. So präsentierte u.a. Dr. Uwe Preusker (FIN) einen erwärmenden und pointierten Vortrag über das finnische Gesundheitssystem. Wohin die Reise geht, konnte man anschließend von Henny van Laarhoven in ihrem Beitrag zum Referenzprojekt „Orbis Medical Park (NL)“ erfahren. Vom Reisbrett bis zum Beton wird hier erstmals ein prozessorientiertes Gesamtkonzept realisiert.
Rückenwind für MedEcon Ruhr gab es von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der sich in seiner Rede für ein verstärktes Verbund- und Kooperationsklima bei den Akteuren aussprach.
Unser Dank gilt auf in diesem Jahr den zahlreichen Referenten und Sponsoren, deren Beteiligung diese Konferenz erst möglich gemacht hat.
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